Übersicht und Auswahlhilfe für Übergabe-, Haus- und Wohnungsstationen

Für alle, die Fernwärmestationen auslegen müssen gibt es eine neue Unterlage

Auswahlhilfe für Fernwärmestationen Drei Kriterien beeinflussen die Dimensionierung und Ausstattung einer Fernwärmestation: die technischen Anschluss-Bedingungen des Wärmeversorgers, der Wärmebedarf des Gebäudes und die Wärmenutzung seiner Bewohner. Eine neue Broschüre stellt das Stationsprogramm von Danfoss vor und gibt Auswahlhilfen für Planer, Installateure und Betreiber.

- Montag, 6. April 2015 Von Danfoss District Energy

Grundsätzlich unterscheidet die Übersicht zwischen direkt und indirekt angeschlossenen Stationen. Direkt angeschlossene Stationen können immer dann eingesetzt werden, wenn Temperatur und Druck das Fernwärme- oder Heizwassers direkt an die Heizkörper, Heizflächen und Trinkwasser-Erwärmung weitergegeben werden kann. Sind Temperatur und Druck zu hoch, werden indirekte Stationen eingesetzt, bei denen ein Wärmeübertrager das Primärnetz (Fernwärme) und das Sekundärnetz (Hausinstallation) voneinander trennt.

Direkt angeschlossen werden vorwiegend Durchlauferhitzer sowie Haus- und Wohnungsstationen bei denen die Primärtemperatur < 100 °C und die Druckstufe max. PN10 beträgt. Solche Systeme werden meistens über einen Pufferspeicher mit mehreren Wärmequellen betrieben. Solar- und Geothermie eignen sich dafür ebenso wie Nah- und Fernwärme oder traditionelle Heizkessel. In der Wohnungswirtschaft werden solche Stationen vor allem deshalb eingesetzt, weil sie auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen eine hygienisch sichere dezentrale Trinkwasser-Erwärmung ermöglichen, die bei optimaler Planung keine regelmäßigen Legionellen-Prüfungen erfordert.

Alle Netze mit höheren Temperaturen und Drücken erfordern indirekte Stationen, die Danfoss im Leistungsbereich von 20 kW bis 4 MW mit einem oder mehreren Heizkreisen, primär- oder sekundärseitig anzuschließender Trinkwassererwärmung sowie allen seitens des Netzbetreibers vorgeschriebenen Regelgeräten anbietet. Das Lieferprogramm reicht von kleinen und mittleren Stationen mit modularem Konzept bis zur individuell gefertigten Station geplant, konstruiert und abgestimmt auf die technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers, den spezifischen Wärmebedarf des Gebäudes und die Nutzungsgewohnheiten seiner Bewohner.

Jede indirekte Station wird mit einer elektronischen Regelung ausgestattet, die sie witterungsabhängig betreibt und auch eine Einbindung in übergeordnete Leittechnik ermöglicht, um die Fernwärmestationen energieeffizient betreiben sowie zentral steuern und überwachen zu können.

 

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