Wohnungsstationen ersetzen 30 Jahre alte Gasthermen

Nach der Sanierung: Heizkessel auf dem Dach, Trinkwasser-Erwärmung in jeder Wohnung

Wohnungsstationen ersetzen Gasthermen Wer im Hamburger Henriette-Herz-Ring den Blick nach oben schweifen lässt, entdeckt auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses zwei See-Container. Sie sind das sichtbare Ergebnis einer innovativen Planung, um alte Gasthermen gegen Wohnstationen von Danfoss auszutauschen. Der Clou bei dieser Sanierung: Die Bewohner mussten keinen einzigen Tag auf ihre Wohnung verzichten.

- Donnerstag, 1. Oktober 2015 Von Danfoss Heating Segment

Die 28 bzw. 30 Wohnungen der beiden Gebäude wurden vor rund 30 Jahren im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus errichteten und mit Gas-Kombithermen für Heizung und Trinkwarmwasser ausgestattet. Aufgrund des feuchten Untergrundes verzichtete der damalige Bauherr aus Sicherheitsgründen auf den Bau eines Kellers. Zur fälligen Sanierung der Heizungstechnik sollten ursprünglich alle Wohnungen mit neuen Brennwert-Gasthermen ausgestattet werden. Das scheiterte jedoch am Veto des Schornsteinfegers, der den Anschluss von bis zu 3 Thermen an einen Schornsteinzug ablehnte. Daraufhin erhielt jede Wohneinheit eine Wohnungsstation zur dezentralen Versorgung mit Heizwasser und Trinkwarmwasser. Die zentrale Wärmeversorgung übernahm ein Gas-Brennwertkessel von Brötje, der da es weder einen Keller noch einen Dachboden gibt, in einem auf dem Dach stehenden See-Container untergebracht ist.

 

News_Wohnungsstationen_ersetzen_alte_Gasthermen_700x350 Die Gasversorgung erfolgte mit einer Erdleitung bis an die Fassade, gefolgt von einer Steigleitung an der Stirnseite bis zum Dach und von dort über Dach zur neuen Heizzentrale. Aus der Dachheizzentrale wurden neue Verteilleitungen für Heizungsvorlauf und Rücklauf mit 200% Dämmung über Dach verlegt, die durch die vorhandenen Abgasschornsteine bis in die jeweilige Wohnung reichen. Der Heizungsbauer demontierte dann die alten Gas-Kombithermen und installierte am gleichen Standort die neuen Wohnungsstationen. Bei den Wohnungsstationen fiel die Wahl auf die Danfoss Akva Lux II TDP RENO, deren Anschlüsse für Kalt- und Warmwasser sowie für den Heizwasser-Vorlauf und -Rücklauf auf die Standardabmessungen gängiger Gas-Kombithermen abgestimmt sind. Darüber hinaus enthält jede Station einen Differenzdruckregler, der durch einen konstanten Differenzdruck für eine optimale Funktion der Thermostatventile an den Heizkörpern sorgt. Die Vorlauftemperatur zu den Heizkörpern ist immer identisch mit der Primärheizkreis-Vorlauftemperatur. Das kalte Trinkwasser wird über den Wärmeübertrager erwärmt. Dabei wird die Temperatur durchflussabhängig mit einem thermo-hydraulischen Regler (PTC2+P) ohne Hilfsenergie mit eingebautem Differenzdruckregler geregelt. Sie bleibt auch bei primärseitig schwankenden Drücken und Temperaturen konstant. Die hydraulische Regelung schließt den Regler sehr schnell, was den Wärmeübertrager vor Kalkablagerungen und Verkeimung schützt. Optional gibt es für die Station auch einen Kaltwasseranschluss von oben mit einem Passstück für Wasserzähler sowie ein Ausdehnungsgefäß, das Druckschläge in den Leitungen dämpft. Der Bauablauf und Monteureinsatz wurde so geplant, dass immer ein Wohnungsstrang, das heißt ein bis drei Wohnungen übereinander gleichzeitig mit neuen Steigesträngen für das Heizwasser versehen wurden. Zugleich erfolgte der Austausch der Gasthermen gegen neue Wohnungsstationen.

 

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